Zurück in Kovol

Es ist wirklich gut, zurück bei unseren Freunden aus Kovol zu sein. Trotzdem sie dieser Tage wirklich sehr beschäftigt sind, legen sie neue Gärten an und beseitigen die Hindernisse, die sich im letzten Jahr angesammelt haben. Daher sind nicht viele Leute da. Aber sie kommen immer wieder vorbei, um eine Arbeitspause zu machen oder uns mit der Sprache zu helfen. Philip plant diese Woche für zwei Tage einen Arbeitsausflug zu machen. Sie werden große Bäume und Büsche abschneiden um neues Gartenland zu erhalten. Dies ist eine gewaltige Arbeit, die sie normalerweise gemeinsam tun, und sich so gegenseitig aushelfen.

Doppelter Lockdown?

Bevor das Fußballturnier fertig sein sollte, erfuhren wir von
jemandem, dass sich ein junger Mann verletzt hatte und sich ein Bein brach.
Dies führte zum Abbruch der ganzen Veranstaltung. Sie sagten, dass es
einige Kämpfe gab und die Leute in den Busch flohen. Wir sind uns bis
heute nicht sicher was wirklich passierte. Die Leute scheinen es zu
vermeiden uns zu erzählen, was passiert ist.

Regen- und Windsaison

Wir sind jetzt ein ganzes Jahr hier. Und während viele von euch sich über den ersten Schnee gefreut haben, sind wir voll in der Regenzeit. Nun habt ihr genauso Regen über das ganze Jahr, wie wir auch. Was bedeutet das in der Regenzeit zu sein?

Wieder in Isolation?

Unsere Besucher sind ein großer Segen. Sie kochen für uns, arbeiten in unserem kleinen Garten, errichten Bänke, ermutigen uns, spielen mit unseren Kindern und wir fühlen uns nicht allein. Aber seitdem unser Internet plötzlich nicht mehr ging, frage ich mich, wie es sein wird, wenn wir ganz alleine sind, dort wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, ohne irgendeine Verbindung zur Außenwelt.

Kolom

Vor einer Woche kam Kolom, ein fast zweijähriger Junge. Es gibt keine Worte, um zu beschreiben, was wir gesehen haben, und selbst Bilder werden der Realität nicht gerecht. Ein Baby, das verhungerte und vor Qual leise weinte, kurz vor dem Tod. Sobald ich ihn verlassen hatte, fing ich an zu weinen. Das ist nicht fair.

Gartentrip

Gaerten sind hier lebensnotwendig. Dort ist all ihre Nahrung, ihre Arbeit und dort passiert einfach viel ‚Leben‘. Jeder hat mehrere Gaerten, alte und neue. Sie haben Gartenhaeuser wo sie schlafen oder eine einfache Ueberdachung. Familien arbeiten oft zusammen und helfen einander. Es ist oft eine steile Wanderung zum Garten und wenn es regnet ist es auch sehr matschig.

Überwältigt

Womit soll ich überhaupt anfangen? Eines ist sicher: die Kovol Leute sind äußerst großzügig und haben uns mit Nahrung überhäuft. Die einheimische Nahrung wird ständig in unserem Haus aufgetürmt. Wir teilen sie dann mit ihnen, und dann kriegen wir plötzlich Weiterlesen…